Ein Kind anregen zu müssen,
meinen wir nur, weil wir zu wenig
Erfahrung davon haben,
welche Entfaltungsmöglichkeiten
ein Säugling mit auf die Welt bringt. 
(Heinrich Jacoby)

 



















































































 

Einschlafen zu dürfen,
wenn man müde ist, und
eine Last fallen lassen dürfen,
die man lange getragen hat
– das ist eine köstliche,
wunderbare Sache.
(Hermann Hesse)

 


Die EINGEWÖHNUNG

Die Zeit der Eingewöhnung legt den Grundstein für das Wohlbefinden der Kinder und ihrer Eltern in unserer Einrichtung. Sie bietet den Rahmen für einen vertrauensbildenden Einblick in unsere Arbeit und für den Aufbau der Erziehungspartnerschaft zwischen Eltern und dem pädagogischen Team.

Wir orientieren uns am „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Die Grundlage des Modells ist die Beachtung der Bindung des Kindes an seine Mutter. 

Wir achten dabei sehr darauf, dass keine Überforderungen für das Kind entstehen und bleiben im regelmäßigen Austausch mit den Eltern. 

Jedes Kind wird anfangs insbesondere von einer pädagogischen Fachkraft in Zusammenarbeit mit den Eltern eingewöhnt. Dabei steht das Kind mit seinen Bedürfnissen und seiner Entwicklung im Vordergrund. Es kann während der Eingewöhnungszeit mit einem Elternteil als „sicheren Hafen“ erste Beziehungen aufbauen und gewinnt täglich mehr Sicherheit in der neuen Umgebung. 

Es ist uns wichtig die genauen Abläufe der Eingewöhnung individuell auf die Mädchen und Jungen abzustimmen. 

Die Dauer der Eingewöhnungszeit variiert dementsprechend. Die das Kind begleitende Bezugsperson sollte sich bei der Eingewöhnung eines Ganztageskindes jedoch mindestens sechs Wochen Zeit nehmen.

Eine behutsame Eingewöhnung ist wichtig, damit das Kind den Alltag im Spatzennest entspannt leben kann und in der Lage ist alle Bildungsanreize aufzunehmen. 

Die positive Bewältigung dieser Umbruchphase ist für das Kind biologisch prägend und bestärkt es bei allen weiteren Übergängen wie z. B. zum Eintritt in den Kindergarten, Schule, Beruf usw.

Die Eingewöhnung
vertrauensbildenden Einblick
Kinder und ihrer Eltern
Wohlbefinden der Kinder

BEZIEHUNGSVOLLE Pflege

In der Pflegesituation beim Wickeln besteht eine 1:1 Betreuung in der nicht nur die unmittelbaren physischen Bedürfnisse der Kinder gestillt werden. Sie bietet auch eine gute Basis durch volle Aufmerksamkeit und Präsenz seitens der Bezugserzieherin die Beziehung zu vertiefen und emotionale Wärme zu geben. Das Kind wird bei allen Pflegeaktivitäten als aktiver Teilnehmer mit einbezogen. Wichtig ist es uns, sich dem Tempo und dem Aufnahmevermögen des Kindes anzupassen, mit dem Kind zu sprechen und die Pflegehandlungen anzukündigen sowie den Bewegungs- und Kontaktimpulsen des Kindes Raum zu geben.

FREIE Bewegungsentwicklung

Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo, wir begleiten und fördern es altersgemäß in seiner eigenen freien Bewegungsentwicklung. Eine mit anregenden Krabbel-, Kletter- und Balanciergeräten ausgestattete Umgebung erlaubt es den Kindern, sich selbständig neuen Herausforderungen zu stellen, sich daran zu erproben und im selbst gewählten Wechsel von Aktivität und Ruhephasen Zufriedenheit zu erfahren. Wichtig ist hierbei, dass Kinder von Anfang an ausreichend Raum und Zeit für selbständige Aktivität aus eigener Initiative haben. Durch die Erhaltung des eigenen Körpergefühls wird die Selbstkompetenz des Kindes gestärkt und führt zu einer seelischen Ausgeglichenheit in seiner Gesamtentwicklung. Beim Beobachten erhalten die Erwachsenen fundierte Kenntnisse über den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes und können es mit einer wertschätzenden Haltung unterstützen.

Freie Bewegungsentwicklung
Freie Bewegungsentwicklung
Freie Bewegungsentwicklung

FREIES Spiel

Wir wollen dem Kind Raum lassen für kreatives und freies Spiel. Eine vorbereitete Umgebung, sei es in unseren Gruppenräumen, unserem Garten oder in der freien Natur, angepasst an die Entwicklungsbedürfnisse der Kinder, ermöglicht es ihnen frei zu wählen, welcher Beschäftigung sie wie und wie lange nachgehen möchten.

Vielfältige Sinneserfahrungen mit vielseitig verwendbarem Spielmaterial regen dabei die Phantasie an.

Die Erzieherin vermittelt in ihrer Aufmerksamkeit und Anwesenheit Orientierung, Hilfe falls notwendig, sowie die Ruhe für das, was aus der Initiative der Kinder entstehen kann.

Freies Spiel
Freies Spiel
Freies Spiel

INDIVIDUELLES Schlafen

Gerade für unsere jüngsten Mädchen und Jungen ist ein Vormittag in der Krippengruppe sehr anstrengend. Es gibt vieles zu entdecken, einige Übergänge zu bewältigen und zahllose Erfahrungen zu machen. Deshalb ist es für uns von großer Bedeutung, dass vorrangig alle Grundbedürfnisse der Kinder befriedigt werden. Dazu zählt neben Nahrung beispielsweise auch das Bedürfnis nach Schlaf. 

Uns ist es dabei sehr wichtig, dass die Kinder nicht unbedingt und auch nicht zu festen Zeiten schlafen müssen. In einem separaten Schlafraum hat jedes Kind sein eigenes Bett und so jederzeit die Möglichkeit schlafen.

Im Aufnahmegespräch berichten uns die Eltern von den Gewohnheiten und Einschlafriten der Kinder. Im Laufe der Eingewöhnung bringt zunächst die Bezugsperson ihr Kind zu Bett. Die Bezugserzieherin bleibt als stiller Beobachter mit im Raum. Wir versuchen später die Rituale der Eltern so weit wie möglich zu übernehmen, um den Kindern Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. Während des Einschlafens bleibt stets eine Erzieherin mit im Raum, damit sich kein Kind ängstigt oder alleine gelassen fühlt.

Um die Schlafsituation so vertraut wie möglich zu gestalten bringen die Kinder ihre Bettwäsche oder den Schlafsack von zu Hause mit. So erkennen sie Gerüche wieder und umgeben sich mit bekannten Gegenständen.

Individuelles Schlafen
Individuelles Schlafen

Beobachtung und DOKUMENTATION

Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist die Beobachtung. So wird erkennbar, wie das Kind die Welt entdeckt, versteht und sich aneignet. Durch die Reflexion und den Austausch von Beobachtungen mit Kolleginnen, mit Eltern, eventuell Fachleuten und gegebenenfalls mit den Kindern selbst entsteht ein mehrperspektivisches Bild, das einseitige Sichtweisen korrigiert.

Der Verlauf der Eingewöhnung, die Entwicklungsverläufe und die Bildungsprozesse werden schriftlich dokumentiert und bieten die Grundlage für Elterngespräche.

Wir verwenden zur Beobachtung und Dokumentation ...

  • den Ravensburger Entwicklungsbogen zur Orientierung,
  • ein Beobachtungsheft für individuelle Einträge,
  • die Kuno Beller Entwicklungstabelle zur Überprüfung des Entwicklungsstandes,
  • das Portfolio, ein Ordner mit Fotos und kleinen Geschichten oder Beobachtungen des pädagogischen Personals. Er enthält wichtige Abschnitte der Entwicklungsgeschichte, die das Kind in der Krippenzeit erlebt und durchlaufen hat.

NATURerfahrungen

Ein sehr wichtiger Teil unseres Konzeptes ist das Spielen im Freien. Dazu bietet sich unser großzügiges Außengelände mit vielfältigen Spielmöglichkeiten wie Rutsche mit Berg; Sandkasten, Klettermöglichkeiten, Bereich zum Fahrzeugefahren und Obstgarten an.

Regelmäßige Spaziergänge, begleitet durch unseren Krippenwagen, machen wir sehr gerne; die nahen Felder, der Elzdamm sowie der Wald bieten uns tolle Ausflugsziele. Natur ist sehr wichtig für Kinder, denn es ist ein Lebensraum, der Kindern sehr viel Platz für Bewegung bietet, aber auch Ruhe für kreatives Erforschen und Entdecken.

Sie sammeln dort vielfältige Sinneserfahrungen, schulen ihre Fein- und Grobmotorik, entwickeln ihre sprachlichen Fähigkeiten, und üben sich im sozialen Miteinander.

Natürliche Freiräume stimulieren die Fantasie der Kinder und fördern ihre Kreativität. Beim Spiel im Freien können sie Erlerntes verarbeiten, Grenzen entdecken, Gefahren überwinden und ihre Kräfte messen. Dies stärkt das Selbstbewusstsein des Kindes.

Naturerfahrungen
Naturerfahrungen
Naturerfahrungen

Pustenblasen und Dutz – SPRACHE im Spatzennest

Schon unmittelbar nach der Geburt beginnen Babys mit ihrer Umwelt zu kommunizieren. Zunächst nonverbal mit Gestik und Mimik, mit zunehmendem Alter immer lautstarker und deutlicher.

Im Kleinkindalter zwischen 0 und 3 Jahren entwickelt sich das Sprechen der Mädchen und Jungen in rasender Geschwindigkeit. Die anfängliche Lautmalerei wird immer mehr von klar vokalisierten Lauten abgelöst bis schließlich ganze Sätze folgen. 

Im Spatzennest praktizieren wir eine alltagsbegleitende, kleinkindgerechte Sprachförderung. Das bedeutet, dass alle Situationen des Tages sprachlich begleitet werden. Schon der morgendliche Gruß an das Kind und die Eltern liefert erste Sprech- und Lernanreize.

Das Ankommen in der Gruppe, das freie Spiel, Essens- und Pflegesituationen bieten ebenfalls viel Raum für Erfahrungen und Umgang mit Sprache. Bilderbuchbetrachtungen, gemeinsames Agieren zwischen den Kindern sowie der tägliche Morgen- oder Abschlusskreis ergänzen die alltagsorientierte Sprachförderung.

Wiederkehrende Rituale mit gleichem Wortlaut, häufig gesungene Lieder, vielmals gesprochene Reime und Fingerspiele animieren die Mädchen und Jungen zum Mitmachen. So erweitert sich der Wortschatz der Kinder stetig und bald erzählen die Kinder von ihren Erlebnissen.

Mit Hilfe unserer Beobachtungssysteme behalten wir die Sprachentwicklung der Kinder immer im Blick und können so individuelle und auf das Kind angepasste Sprachanlässe bieten. 

Unsere ANSCHRIFT

Zeit.Raum.Kinder e.V.
Neudorfstr. 41
79331 Teningen

Telefon: 07641-9628115
willkommen@zeitraumkinder.de

So FINDEN sie uns

Unsere Einrichtung befindet sich in der familienfreundlichen Gemeinde Teningen, Landkreis Emmendingen, in der Nähe des Schulzentrums und der Ludwig-Jahn-Halle.

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Unsere Schließtage 2019

Pädagogischer Tag 18.04.19

Ostern 23.04. bis 26.04.19

Pfingsten 11.06. bis 14.06.19

Sommer 12.08. bis 31.08.19

Pädagogischer Tag 02.09.19

Brückentage 04.10.19

Weihnachten 23.12. bis 31.12.19

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